Dienstag, 13. Dezember 2011

der Zirkus ist in der Stadt...

Zirkus.
Ein riesiges Zelt, weithin sichtbar. Strahlend. Weiß, ein angenehmes, nicht kalt, kindlich freundliches Blau und Rot. Auch Gold. Vorbei an Wagen, gleich der eigenen Fantasie und doch zum angreifen.
Hin zum Eingang. Einladend! Auf der einen Seite Lächeln, auf der anderen Staunen. Dann ein Lachen. Immer wieder, von überall. Jung und alt.
Weiter. Überall besondere Gerüche, aufregende Gestalten und hinter Glas, in Händen und auf Tischen verlockende Genüsse.
Immer weiter, immer mehr, immer enger, immer dunkler. Stufen, Sitzreihen, Manege und Menschen. Flüstern, irgendwo Musik und viele Geräusche. Unser Platz. In bunter Dunkelheit mit viel Rot. Gemütlich.
Viel zu früh, sitzen, warten. Umsehen, links, rechts, oben, da! Alles ansehen, hinhören. Und dort, schau!
Das Staunen stiehlt die Zeit. Beginn.
Ahhh, Ohhh, Bravo!
Unzählige Ahs, Ohs und Bravos. Die Gesichter der Kinder! So wie mein eigenes.
Pause.
Viertel Stunde? Viel zu lang!
Stimmen. Hast Du gesehen, als der, und dann der Große, oben, im Kreis, so stark, so schön, so lustig, und wie die Kleine, unten, hin und her. Unglaublich! So schön.
Ende der Pause.
Ahhh, Ohhh, Bravo!
Noch mehr, noch besser, lustiger, schöner. Die Hände schmerzen vom klatschen.
Finale! Großes Finale! Ganz großes Gefühl innen drinnen.
Unbeschreiblich.
Aus.

Wann ich das letzte Mal geweint habe? - Im Zirkus, vor lauter Glück.

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